Samstag, September 21"Satyam Vada, Dharmam Chara" - Taittiriya Upanishad

Verschiedenes

Wiedergeboren – Von Maria Wirth

Wiedergeboren – Von Maria Wirth

Verschiedenes, Wiedergeburt
Für die meisten Inder ist der Glaube an Reinkarnation selbstverständlich. Wie Argumente und bemerkenswerte Fallbeispiele diesen Glauben untermauern.   ch erinnere mich nicht mehr an den Titel des Bollywood-Films. Zwei Helden umwarben dieselbe Heldin, und da diese nicht beide heiraten konnte, war eine mögliche Lösung, dass einer von ihnen stirbt. Tatsächlich kam dann einer der beiden Männer ums Leben, indem er sich für die beiden anderen im Kampf mit bösen Gegenspielern aufopferte. Es war etwas traurig, denn er war ein netter Typ gewesen, und nun war er am Ende des Films tot. Doch dann ertönte überraschend eine Stimme: „Er wird wiederkommen – in einer anderen Form.“ Dieser Satz brachte plötzlich einen philosophischen Blickwinkel ins Spiel. Der Film hatte mich nicht berührt, aber
Liebe in Indien – Von Maria Wirth

Liebe in Indien – Von Maria Wirth

Verschiedenes
Alle suchen nach Liebe, doch oft rennen wir ihr unglücklich hinterher und scheinen sie niemals festhalten zu können. Es war ziemlich am Anfang meines Aufenthalts in Indien. Ich war erst vor gut einem Jahr aus Deutschland abgereist und in Indien gelandet, und doch war meine Weltanschauung schon heftig ins Wanken geraten. Wohl in keinem anderen Land stellen sich so schnell grundlegende Fragen über Gott und die Welt wie in Indien. Eine dieser grundlegenden Fragen betraf die Liebe. Ich wollte mir über das große Thema Liebe klar werden. Dazu zog ich mich in den Himalaya zurück – nach Nepal, denn mein Visum für Indien war gerade abgelaufen. Etwas außerhalb von Pokhara mietete ich mir an einem Berghang ein alleinstehendes Lehmhaus einfachster Kategorie. Es ähnelte einem Schuppen: ein einzig
Gott in Indien – Von Maria Wirth

Gott in Indien – Von Maria Wirth

Verschiedenes, Was ist Hinduismus?
Vergiss Gott nicht«, so riet mir in Delhi einmal Rajesh, ein Bekannter, zum Abschied: Es überraschte mich, dass ein junger, erfolgreicher Mann so selbstverständlich und frei über Gott redete, und ich fragte mich, was er wohl damit meinte. Ich war damals neu in Indien und wusste nicht, dass Gott in diesem Land noch lebendig ist. Später, in der Umgebung von Devaraha Baba und Anandamayi Ma, habe ich gemerkt, wie lebendig er ist, und welch große Rolle er im Alltag der Inder spielt. Im Gegensatz dazu erscheint er im Westen relativ tot. Natürlich gehen dort am Sonntag Leute immer noch in die Kirche, aber im Alltag spielt Gott für die Wenigsten eine Rolle, außer vielleicht, wenn man etwas dringend will und ihn darum bittet oder gar anfleh. Ich hatte den Eindruck, dass Indien einen anderen Gott
Ramana Maharshi – Von Maria Wirth

Ramana Maharshi – Von Maria Wirth

Maharishi Ramana, Verschiedenes
Ramana Maharshi zählt zu den großen authentischen Gestalten des spirituellen Lebens der Neuzeit. Im Alter von 16 Jahren wurde ihm eine mystische Todeserfahrung zuteil, die ihn durch das Tor des ewigen Selbsts treten ließ, welches er fortan nie mehr verließ. Er lebte und lehrte über dreißig Jahre lang am Fuße  des Berges Arunachala im süd-indischen Tiruvannamalai. Maria Wirth besuchte den magischen Ort und lässt Erinnerungen wieder lebendig werden Es war  Freitag der 14. April 1950. Den Ärzten war klar, dass es sein letzter Tag sein würde. Der bösartige Tumor am linken Arm von Ramana Maharshi, der vor gut einem Jahr aufgetaucht war, hatte seine ganze Kraft aufgezehrt. Im Ashram am Fuß des Arunachala Berges war die Stimmung gedrückt. Es herrschte ein Gefühl der Hilflosigkeit – ein Hoffen
Leben heißt Geben – Maria Wirth

Leben heißt Geben – Maria Wirth

Verschiedenes
Wie ein indisches Rentnerpaar vielen Menschen neue Perspektiven gab Es ist selten und beispielhaft: Ein Ehepaar, das sich eigentlich nach einem hektischen Arbeitsleben in Bombay in einem Dorf am Fuß des Himalaya zur Ruhe setzen wollte, arbeitet von früh bis spät, um die Chancen der Jugendlichen in der Umgebung und die Lebensbedingungen der Einheimischen allgemein zu verbessern. Rund 300 Familien profitieren bislang von dem Zuzug des Ehepaares in das Dorf am Ende der Straße, dort, wo die Berge aufsteigen, nur gut 15 km von Dehradun entfernt. Wie es dazu kam G.K. Swamy und seine Frau Chinni lebten 40 Jahre in Mumbai. Swamy arbeitete als Unternehmensberater, und mit Anfang 60 – das war 1998 – beschloss er, sich zur Ruhe zu setzen. Das Ehepaar verkaufte seine Stadtwohnung und baute ein
Offener Brief an Papst Franziskus -Von Maria Wirth

Offener Brief an Papst Franziskus -Von Maria Wirth

Verschiedenes
Papst Franziskus erhält im Westen viel Lob für seine liberalen Aussagen. Doch bisher bleibt es nur bei Aussagen und von einer Umsetzung seiner Worte in die Praxis ist bisher noch nichts zu merken - zumindest nicht in Indien. Massive Konvertierung vor allem unter den armen Hindus mit Hilfe materieller Anreize, und die vielen Kirchen, die überall aus dem Boden schießen, zeigen, dass der Papst es anscheinend nicht ernst meint, wenn er von einer „respektvollen Koexistenz von Vielfalt“ spricht. Diese Situation inspirierte mich zu dem folgenden offenen Brief an Papst Franziskus. Offener Brief an Papst Franziskus Verehrter Heiliger Vater, In Ihr Pontifikat wird große Hoffnung  auf eine positive Veränderung gesetzt, und einige Ihrer Äußerungen der letzten Zeit lassen vermuten, dass diese